Welcher Ski ist für mich der Richtige?

Welcher Ski ist für mich der Richtige?

Nachdem ich Euch im ersten Teil unserer Serie die optimale Kleidung erläutert habe, geht es nun um den Ski selbst. Als Sohn von Ernst Winkler, ein begnadeter Skifahrer – u.a. mehrfacher Österreichischer Meister und Podiumsplatzierungen in Weltcups –  freut es mich natürlich besonders,
Euch den ein oder anderen Tipp für einen noch besseren Pistengenuss
geben zu können.

Welcher Ski ist für mich der richtige?
Zuerst muss geklärt werden, worin sich die Skivielfalt unterscheidet und für welche Einsatzzwecke sich die einzelnen Modelle eignen.

Grundsätzlich unterscheiden sich Ski in der Art der Herstellung und der verwendeten Materialien. So gibt es verschiedene Formen und Härtegrade. Ist ein Holzkern besser oder ein geschäumter Kern? Für Anfänger empfiehlt sich ein Ski mit geschäumtem Kern, da dieser günstiger ist in der Anschaffung und weicher als der Holzkern. Er ist zwar nicht so langlebig aber optimal für den Einstieg.

Will man im Gelände fahren und den Tiefschnee genießen, möchte man Touren gehen oder auf der Piste richtig Gas geben? Die Vorlieben des Fahrens wirken sich auf die Form des Skis aus. Für das sogenannte Freeriden braucht man einen breiteren Ski mit breiter Schaufel. Das sorgt für mehr Auftrieb bei der Fahrt und verhindert, dass man im weichen Schnee versinkt.

Für rasante Abfahrten und Spaß auf der Piste werden schmalere Ski benötigt. Einfluss auf das Fahrverhalten haben hierbei die Taillierung, die Länge des Skis und der Radius. Diese Faktoren bestimmen wie eine Kurve oder ein Schwung gefahren wird. Umso länger der Ski und größer der Radius, desto schneller fährt der Ski und die Kurvenfahrt wird schwerer. Ist der Radius klein, lassen sich kurze und rhythmische Schwünge leichter fahren. Die Länge des Skis sollte abhängig der eigenen Körpergröße gewählt werden. Grundlegend gilt die alte Regel: Ski vom Fuß bis zum Kinn.

Wer sich lieber dem Carving hingibt entscheidet sich am besten für einen Carving-Ski. Dieser ist etwas kürzer als der klassische Alpin-Ski und deutlich weicher. So ist eine stärkere Biegung in der Querachse möglich. Grundvoraussetzung für einen hohen Aufkantwinkel und eine gute Carving-Technik.

Vor dem Kauf eines Skis bietet es sich an, diesen zuvor zu testen. Bei einem Verleih kann das Material ausgeliehen und getestet werden. Gerne helfen wir dir beim Aussuchen eines Skiverleihs oder bei der
Anmeldung für einen Skikurs.

Und wer Lust hat, begleitet mich einfach Mittags mal auf ein paar Schwünge.

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